Im laufe dieses Jahres werde ich mein Geschichtenbuch fertigstellen.
Einen kleinen Auszug zum neugierig werden veröffentlich ich hier vorab.

Ganz natürliche Geschichten für Groß und Klein


Das Kräuterjahr beginnt!

15. Feb. 1209

Dieser Winter war besonders kalt und eisig. Anna schaut in der warmen Küche ihrer Mutter zu, wie sie das Mittagsmahl zubereitet. Ihr Blick ist voller Sorge und Anna weiß, das liegt daran, dass die Vorräte zu Ende gehen. Im kalten Keller sind schon lange keine Kartoffeln, Äpfel und Karotten mehr. Sie haben noch einen Weißkohl und ein wenig Pastinak. Allerdings isst Anna lieber Karotten als Pastinaken und Weißkohl mag sie nur als Sauerkraut. Annas Blick wandert von ihrer Mutter nach draußen, wenn doch nur bald der Schnee weg ginge, damit die ersten Kräuter kommen und wieder etwas frisches zu Essen da wäre. In Gedanken war sie bei einem Brot mit Butter, das mit Scharbockskraut, Löwenzahnblätter und Huflattichblüten belegt ist. Sie bekam regelrecht Heißhunger. Ihr Bruder hat ihr gesagt: „Wenn wir auch keinen Kohl und Pastinak mehr haben und nur noch die Milch der Ziege, dann werden wir an Skorbut erkranken, wie die Seefahrer, die so lange auf dem Meer waren, replica uhren dass sie nur noch Speck zu kauen hatten. Die sind an Skorbut erkrankt und ihnen sind die Zähne ausgefallen.“ Diese Vorstellung machte Anna Angst und sie fragte ihre Mutter, wie lange es denn noch dauert bis sie endlich frische Kräuter von draußen zum Essen holen könnten. Die Mutter schaute Anna an und dann nach draußen und ein Lächeln ging über ihre Lippen. Auch Anna schaute raus und sah, dass die Eiszapfen am Dach tropften. Das Tauwetter begann und nun dauert es auch nicht mehr lange, replica uhren bis der Schnee weggeschmolzen ist und die ersten Kräutlein aus der Erde schauen. Anna strahlte voller Vorfreude ihre Mutter an und alle Ängste waren vergessen.